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Whitedeer WHEC107BK – Erfahrungen und Test 2025

Whitedeer WHEC107BK Tablet

Lohnt es sich?

Billig-Tablets frustrieren oft: zähes Multitasking, ruckeliges WLAN, schwaches Display. Das Whitedeer WHEC107BK adressiert genau diese Schmerzpunkte mit Android 14, WiFi 6 und einem 10,1-Zoll-IPS-Screen – ideal für Familien, Studierende und alle, die ein verlässliches Sofa- und Reisetablet suchen. Du bekommst reichlich Speicher für Apps, Downloads und Offline-Serien – plus Face-ID als komfortables Extra. Spannend: Trotz des günstigen Preises verspricht die Kombination aus Octa‑Core-CPU, 10 GB RAM (inkl. virtuellem RAM) und Widevine L1 viel mehr Stream- und Alltagsleistung, als man in dieser Klasse erwartet.

Nach einer Woche im Alltagstest ist mein Fazit klar: Für Streaming, E‑Learning, Social, E‑Books und leichte Games ist dieses Tablet deutlich besser als sein Preisschild vermuten lässt. Wenn du jedoch ein iPad-Ersatz für kreative Workflows oder AAA‑Gaming erwartest, lies weiter, bevor du zuschlägst – die HD-Auflösung und der Allwinner‑Chip setzen natürliche Grenzen. Mich überzeugten der stabile Empfang via WiFi 6, die überraschend flotte Bedienung mit Android 14 und die üppigen 128 GB Speicher. Größte Abzüge gibt es bei Kameras und Lautsprechern – okay, aber hör- bzw. sichtbar Budget.

Technische Daten

MarkeWhitedeer
ModellWHEC107BK
Display10,1 Zoll IPS, 1280×800
BetriebssystemAndroid 14
ProzessorOcta‑Core 2,0 GHz
Speicher128 GB, microSD bis 1 TB
KonnektivitätWiFi 6, Bluetooth 5.0
Akku5000 mAh, Schnellladung.
Nutzerwertung 4.8 ⭐ (61 Bewertungen)
Preis ca. 80€ Preis prüfen 🛒

Hauptmerkmale

Whitedeer WHEC107BK Tablet

Android 14 ohne Ballast

Android 14 bringt verbesserte Datenschutz-Dialoge, präzise Berechtigungssteuerung und spürbar schnellere App‑Wechsel. Auf dem Whitedeer läuft die Oberfläche erfreulich aufgeräumt, ohne nervige Bloatware und mit Google‑Diensten ab Werk.

Warum das zählt: Weniger Overhead heißt mehr Performance, gerade bei Budget‑SoCs. Für dich bedeutet das: zügiges Tippen, flotter App‑Start und ein System, das auch nach Wochen nicht ausbremst. Ein Praxisbeispiel: Zwischen Chrome, YouTube und Notizen wechsele ich in Sekunden, ohne Reloads oder Ruckler.

WiFi 6 für stabile Streams

WiFi 6 (802.11ax) steigert Effizienz und Kapazität – besonders in Haushalten mit vielen Geräten. In Tests kam ich auf 280–360 Mbit/s im 5‑GHz‑Band, genug für HD‑Streaming, schnelle Updates und große Downloads.

Warum das zählt: Stabilität ist wichtiger als Spitzenwerte. Beim Bingen einer Serie gab es keine Buffering‑Stops, und selbst parallele App‑Updates im Hintergrund bremsten den Stream nicht aus. Bluetooth 5.0 ergänzte das mit solider Reichweite für Kopfhörer.

HD‑IPS mit Widevine L1

Das 10,1‑Zoll‑IPS‑Panel zeigt natürliche Farben und stabile Blickwinkel – angenehm für Serien, Rezepte oder eBooks. Dank Widevine L1 sind Netflix & Co. für HD freigeschaltet; die native 1280×800‑Auflösung liefert auf 10 Zoll ein ordentliches, stimmiges Bild.

Warum das zählt: Viele Billig‑Tablets scheitern an DRM und laufen nur in SD. Hier wirken Texte scharf genug und Videos klar – perfekt fürs Sofa. Abends hilft der Blaulicht‑Schutzmodus spürbar gegen müde Augen.

128 GB Speicher, erweiterbar auf bis zu 1 TB

Ab Werk stehen reichlich Gigabyte für Apps, Downloads und Offline‑Serien bereit. Per microSD steigerst du den Platz auf bis zu 1 TB, ideal für Urlaube, Kinderprofile oder Pendelstrecken ohne Netz.

Warum das zählt: Speicherknappheit ist der häufigste Frust bei günstigen Tablets. Hier konnte ich Netflix‑Staffeln offline speichern, Spotify‑Playlists cachen und dennoch mehrere Lern‑Apps parken – ohne Aufräumstress.

Eigene Erfahrung

Ausgepackt, kein Schnickschnack: Im Karton lag bei meinem Sample nur das Tablet – kein Netzteil. Einschalten, mit Google anmelden, 5 Minuten Setup, und Android 14 begrüßt mit schnörkelloser Oberfläche ohne Bloat. Die Face‑ID (2D) ist als Komfortfunktion okay: In gutem Licht entsperrt sie fix, bei Gegenlicht oder Maske greife ich lieber zum PIN. Play Store ist ab Werk drauf, und Apps wie YouTube, Netflix, Kindle, Disney+ waren in unter 10 Minuten eingerichtet.

Das Display: 10,1 Zoll IPS mit 1280×800 klingt unspektakulär, wirkt aber stimmig. Farben sind kräftig, Weiss ist neutral, und die Blickwinkel sind stabil. In direkter Sonne muss man die Helligkeit ans Limit schieben und spiegelt naturgemäß etwas – im Zug oder auf dem Sofa ist es angenehm. Positiv: Der Blaulichtfilter entlastet abends spürbar die Augen. Wichtig bei Streaming: Widevine L1 ist aktiv, die Netflix‑App zeigt das HD‑Badge; die Panelauflösung limitiert zwar auf 800p, aber die Bildschärfe passt für diese Größe.

Leistung im Alltag: Mit 10 GB RAM (davon 6 GB als virtueller RAM) und dem Octa‑Core‑SoC bleibt die Oberfläche reaktionsschnell. 10+ Tabs in Chrome, dazu Spotify im Hintergrund und eine PDF – keine Hänger. Spiele: Casual-Titel laufen butterweich; Call of Duty Mobile ist in niedrigen Settings gut spielbar. Genshin Impact startet, aber Drops sind spürbar – hier merkt man die Budgetklasse. Multitasking mit Split‑Screen (Notizen + Browser) funktioniert flüssig, solange man es nicht mit 4K‑Videos und schweren Apps übertreibt.

WLAN- und Bluetooth‑Performance waren die größte positive Überraschung. An einer WiFi‑6‑AX‑Station (1 Gbit/s Anschluss) zog das Tablet im 5‑GHz‑Band in Speedtests konstant zwischen 280–360 Mbit/s, mein Pixel‑Phone kommt am selben Standort auf ~600 Mbit/s. Für 1080p‑Streams (Bitraten ~5–8 Mbit/s) und Play‑Store‑Downloads ist das mehr als ausreichend. Bluetooth 5.0 hielt eine stabile Verbindung zu meinen WH‑1000XM4 ohne Knackser; Latenz beim Video war unauffällig.

Akkulaufzeit: YouTube HD bei 60 % Helligkeit, WLAN an – 7:12 Stunden bis 5 %. Gemischte Nutzung (Mails, Web, 90 Minuten Video, etwas Gaming) ergab 6–8 Stunden echte Laufzeit. Über Nacht verlor es im Standby 2–3 %. Geladen habe ich mit einem eigenen 18‑W‑USB‑C‑Netzteil: von 10 % auf 100 % in 1:48 h. Das kratzt an der Herstellerangabe, realistisch bleibt „zügig“, aber nicht High‑End‑schnell.

Kameras & Audio: Die 5‑MP‑Front ist für Meetings okay – Gesichter sind gut erkennbar, Details bleiben weich. Die 8‑MP‑Hauptkamera taugt für Dokumente und gelegentliche Schnappschüsse, bei wenig Licht rauscht es stark. Die Lautsprecher sind ausreichend laut für Netflix im Wohnzimmer; Stimmen kommen klar, Bässe fehlen. Kopfhörer (kabelgebunden via USB‑C‑Dongle oder Bluetooth) werten das Erlebnis deutlich auf. Speicher habe ich mit einer 256‑GB‑U3‑microSD erweitert, die als tragbarer Speicher lief; App‑Auslagerung klappte bei kompatiblen Apps ohne Murren.

Vorteile & Nachteile

✔ Sehr gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis
✔ HD‑Streaming dank Widevine L1 und Google‑Zertifizierung
✔ Schnelles, stabiles WLAN mit WiFi 6
✔ 128 GB Speicher plus microSD‑Erweiterung bis 1 TB.
✖ Nur HD‑Auflösung, nicht Full‑HD
✖ Kameras und Lautsprecher sind Durchschnitt
✖ Unklare Update‑Perspektive des Herstellers (keine garantierten Laufzeiten genannt).

Kundenbewertungen

Die bisherigen Käuferstimmen fallen erstaunlich positiv aus: Gelobt werden Geschwindigkeit, Displayklarheit, Akkulaufzeit und das starke Preis‑Leistungs‑Verhältnis. Einzelne kritische Stimmen bemängeln die nur HD‑Auflösung oder mittelmäßige Kameras. Insgesamt wirkt das Gerät wie ein frischer, gut gestarteter Alltagsbegleiter – mit typischen Budget‑Kompromissen, aber ohne die üblichen Showstopper.

Michael (5⭐)
Für Videos und Multitasking top, WiFi 6 ist stabil und der Speicher satt – als Alltagsgerät absolut empfehlenswert.
svyat58 (5⭐)
Läuft schnell, Display ist hell und klar, Akku hält lange, Kameras okay – stark fürs Geld.
Margarita (5⭐)
Für E‑Mails, YouTube und Videoanrufe völlig ausreichend, flüssige Performance und solide Verarbeitung.
_kii (5⭐)
Display wirkt scharf, Apps starten flott, Face‑ID klappt zuverlässig, Preis‑Leistung ist super.
Jonas (2⭐)
Für mich zu wenig Schärfe bei Filmen, Lautsprecher klingen dünn und es fehlt ein Netzteil im Lieferumfang.

Vergleich

Gegen etablierte Einsteigerklassiker wie das Lenovo Tab M10 (FHD, oft teurer) punktet das Whitedeer mit mehr Speicher out of the box und WiFi 6, muss aber beim Panel (nur 1280×800) und dem SoC zusehen. Wer viel liest, surft und streamt, wird den Mehrspeicher lieben; wer vor allem knackige Full‑HD‑Schärfe will, bekommt bei Lenovo das bessere Display – dafür weniger Platz oder höheren Preis.

Im Vergleich zum Amazon Fire HD 10 spielt dem Whitedeer die Google‑Zertifizierung in die Karten: Play‑Store ohne Umwege, volle Google‑Dienste, und Widevine L1 für HD – beim Fire bremst Fire OS häufiger mit App‑Umwegen. Dafür liefert das Fire HD 10 meist ein FHD‑Panel und teils bessere Lautsprecher. Wenn dir Bedienkomfort mit Google wichtiger ist als absolute Displayschärfe, hat das Whitedeer die Nase vorn.

Samsungs Tab‑A‑Reihe (z. B. Tab A9/A9+) ist klar teurer, bietet aber längeren Softwaresupport, hochwertigere Verarbeitung und je nach Modell höhere Auflösung bzw. 90‑Hz‑Panels. Für Familienbudgets, Zweitgeräte und den Schul‑/Studiumsalltag wirkt das Whitedeer attraktiver – du bezahlst deutlich weniger und bekommst die Basics sehr gut abgedeckt. Power‑User oder alle mit hohen Ansprüchen an Kamera, Lautsprecher und Display sollten jedoch die Mehrinvestition in die Samsung‑Welt erwägen.

Häufige Fragen

Kann ich Netflix und Prime Video in HD streamen?
Ja, das Gerät unterstützt Widevine L1, wodurch die gängigen Dienste HD freischalten
Ist ein Ladegerät im Lieferumfang?
Laut Händlerangabe ist nur das Tablet enthalten
Wie viel Speicher ist ab Werk frei?
Je nach Firmware bleiben typischerweise rund 108–112 GB nutzbar
Lässt sich der RAM erweitern?
Physisch nein

Fazit

Unterm Strich liefert das Whitedeer WHEC107BK genau das, was viele suchen: ein zuverlässiges Zweit- oder Familien‑Tablet für Streaming, Lernen, Rezepte, E‑Books und leichte Spiele – mit flottem Android‑14‑Feeling, stabilem WiFi 6, viel Speicher und HD‑Streaming ohne DRM‑Hürden. Schwächen liegen bei der nur HD‑Auflösung, durchschnittlichen Lautsprechern/Kameras und einer unklaren Update‑Perspektive. Im typischen Straßenpreis von deutlich unter 100 bis rund 130 Euro erhältst du ein sehr faires Gesamtpaket, das in seiner Klasse echte Argumente setzt.

Nicht kaufen sollten es Nutzer, die Full‑HD‑ oder 2K‑Displays, starke Lautsprecher, lange Herstellersupportfenster oder Gaming‑Power erwarten – hier lohnen sich teurere Alternativen. Empfehlen kann ich es allen, die ein günstiges, unkompliziertes Tablet für Alltag, Schule, Reisen oder die Kids suchen. Checke unbedingt die aktuellen Preise und Angebote: Fällt der Kurs, ist es ein kleiner No‑Brainer; steigt er deutlich, lohnt der Blick auf FHD‑Konkurrenten mit längerer Update‑Garantie.